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Geschichte

Seit Gründung des Garchinger Heimatbundes war es auch ein Ziel die Sachkultur der Region zu sammeln. Eine erste Aufstellung konnte im Rathaus gezeigt werden bis 1978 zwei Räume im ehemaligen HJ-Heim an der Turnstraße bezogen werden konnten. Durch Verkauf und nachfolgende Abriss des gemeindeeigenen Gebäudes, das bis dahin auch Räume bot für Jugendheim und Arbeiterwohlfahrt bot, wurde das Verpacken und Einlagern im ehem. Postgebäude (Rathausplatz 2) nötig. Während dieser Einlagerung wurde durch die Heimatbundmitglieder begonnen, die Bestände zu inventarisieren. Da keine Möglichkeit einer Ausstellung bereitgestellt wurde und auch dieses Gebäude abgebrochen wurde, kamen einige Objekte ins Trostberger Stadtmuseum und in die historische Schmiede nach Birnbaum in der Gemeinde Halsbach. Eine Zwischenlagerung in der Aula der Karl-Janisch-Schule wurde genutzt, zur Konzeptionsfindung für ein archäologisches Museum. Die Vor- und Frühgeschichte bildete seit Alters einen Sammlungsschwerpunkt, den die anderen „Heimatmuseen“ der Region nicht boten. Mit Unterstützung durch die Archäologische Staatssammlung konnte 1996 die „Archäologische Sammlung der mittleren Alz“ eröffnet werden. Die Übernahme von weiteren urnenfelderzeitlichen Fundstücken aus der Grabung am Bauplatz des Lidl-Marktes machte eine von Fritz Demmel überarbeitete Neupräsentation im Jahr 2006 nötig. Im Jahr 2010 kamen weitere Exponate des frühmittelalterlichen Garching aus der Archäologischen Staatssammlung in München zurück nach Garching